Beweis des Prophetentums von Muhammed (Friede sei mit Ihm)

Oktober 8, 2008

In gebotenen Handlungen und Vorfällen liegen sehr viele Vorteile, die dem Verstand nicht erfaßbar sind. Es wird nicht einmal an die Exsistens solcher Vorteile geglaubt. Wir werden ihnen nun die Anzeichen der Exsistens solcher Vorteile darlegen.

Obwohl für einige Menschen, auch nur eine kleine Dosis gewißer Medikamente tötlich sein kann, ist es wiederum für andere Menschen, wenn es auch in großen Mengen eingenommen wird, keine Gefahr. (Dieses Beispiel wird auch im Buch Endliss Bliss dargestellt und als Idiosynkrasie oder Allergie bezeichnet). Diese auf Erfahrungen beruhende Tatsache wird jedoch von vielen abgestritten. Gleich den alten griechischen Philosphen und Materialisten, die nicht an die Prophetengabe glauben und versuchen, diese Tatsache mit verschiedenen Gründen zu widerlegen. Diese glauben das Erkenntnisse bezüglich ALLAH dem Erhabenen, der Propheten, der Geister, der Engel, des Paradieses und der Hölle, Erkentnisse sind, die sie mit ihrem Verstand erfassen können und ihre begrenzten Vorstellungen darüber, lehnen sie dann aber ab. Würde man jemanden, der nie träumte, versuchen das Träumen zu erzählen, indem man von einem Zustand berichtet, bei dem die ganzen Gefühle, der Verstand und die Gedanken stillstehen und der Träumende unveständliches zu sehen vermag, so wird jener es sicherlicht nicht glauben und abstreiten. Sagt man auf der Welt gäbe es etwas das, wenn es in eine Stadt gesetzt wird, es die ganze Stadt und zum Schluss sicht selbst frisst, so wird man sofort die Antwort erhalten das dieses nicht möglich ist. Tatsächlich aber beschreiben diese Worte das Feuer und den Brand. Ebenso ist es mit denen die nicht an die Religion und an das Leben im Jenseits glauben. Wenn ein Wissenschaftler, von dem sie nicht einmal wissen ob er die Wahrheit spricht, seiner eigenen Auffassung nach berichtet, dass eine Katastrophe nahe steht, glauben sie ihm und versuchen alle Maßnahmen zu nehmen. Doch wenn ein Prophet, der mit seiner Wahrheit und Wundern weltweit bekannt ist, auf die Gefahren der Welt und des Jenseits weist, schenken sie ihm keinen Glauben. Sie nehmen keine Maßnahmen um sich von der endlosen Qual zu retten und sie bezeichnen die Gebete, von deren Vorteile die Propheten berichten, als albernes Kinderspiel und gar blödsinn.

Frage:

Die nützlichen Aussagen der Wissenschaftler beruhen auf Erforschungen und Erfahrungen und sind deshalb glaubhaft, da es aber keine Erforschung und Erfahrung bezüglich der Nutzen der Gebete gibt, glaubt man nicht an sie.

Antwort:

Man glaubt an die Wissenschaftler, indem man von ihren Erfahrungen hört, doch hört man auch von den Berichten und Erfahrungen der Heiligen ‘Friede sei mit ihnen’. Viele Nutzen der Gebote des Islams sind gesehen und bewiesen worden. (Tatsächlich aber stellt sich oft heraus, dass manche technische und medizinische Kenntnisse und Medikamente, die von den Wissenschaftlern erforscht und als nützlich bezeichnet wurden und von den Menschen dementsprechend in Fülle verbraucht wurden, später als schädlich erklärt werden. Lange Listen dieser schädlichen Medikamete wurden vom Gesundheitsministerum an die Apoteken gesandt und ihr Verkauf strikt veboten. Gegen die Herstellung solcher Medikamente setzt jeder Staat strenge Maßnahmen ein. In den Berichten der Tageszeitungen lesen wird oft von Medikamenten, die bisher als sehr heilend und wertvoll bekannt waren, doch den neusten Erforschungen gemäß, sich als sehr schädlich zeigen.

Das Antibiotikum ist eine der wertvollsten Medikamente unserer Zeit, doch erfahren wir heute von neusten Berichten, dass diese Medizin hunderte von verschiedenen Krebs und Herzkrankheiten hervorruft. Auch der Schaden verschiedene Reinigungsmitteln ist uns heute bekannt.)

Wenn auch die Gebote des Islams nicht untersucht und erforscht werden, ist es jedoch sinnreich ihnen zu glauben und dementsprechend zu handeln.

Als Beispiel stellen wir uns einen klugen Jungen vor, dessen Vater ein weitberühmter erfolgreicher Arzt ist.

Dieser Junge erkrannt und sein ihn sehr liebender Vater, möchte ihm eine Medizin geben, die seinen Erfahrungen gemäß ihn sofort heilen wird. Wie würde eine vernünftige Antwort des Jungen auf seinen Vater sein? Wenn dieser Junge aber sagen würde “Ich habe diese Medizin nicht erforscht und weis nicht ob sie mich heilen wird. Ich glaube deinen Worten nicht.” Währe dies eine vernünftige Antwort, die sie billigen würden?

Frage:

Wie ist es zu erkennen, dass der Prophet Seine Glaubensgemeinschaft so liebt, wie ein Vater sein Kind zu lieben vermag?

Antwort:

Wie kann die Liebe eines Vaters zu seinem Kind verstanden werden? Diese Liebe ist weder zu fassen noch zu sehen.

Doch können die Haltung, die Worte und die Beziehung die der Vater zu seinem Kind hat, uns einen Einblick in diese Liebe geben.

Ein gerechter vernüftiger Mensch, der die Worte des heiligen Propheten (Friede und Segen sei mit Ihm) mit Aufmerksamkeit liest, sieht bald, dass diese Worte zur geistigen Führung gesagt wurden, um das Recht jedes Menschen zu schützen, sich gute Eigenschaften an zu eignen, mit Liebe und Barmherzigkeit zu handeln und wird bald verstehen, dass die Liebe und die Barmherzigkeit des heiligen Propheten seiner Glaubensgemeinschaft gegenüber sehr viel mehr ist, als die eines Vaters zu seinem Kind sein kann. Jemand der seine Prophezeiungen, die Prophezeiungen vom heiligen Koran, der aus seinem Munde drang und die Berichte über das Ende der Welt verstehen kann merkt sofort, dass der heilige Prophet ‘Friede sei mit Ihm’ über der Grenze des Verstandes steht und das zu verstehen vermag, was dem Verstand nicht erfassbar ist. Daraus lässt sich schließen, dass jeder seiner Worte der Wahrheit entspricht. Für jemanden der mit Gerechtigkeit die Erkenntnisse des heiligen Korans erlernt und sich darüber Gedanken macht und das Leben des heiligen Propheten ‘Friede und Segen sei mit Ihm’ studiert, ist dies deutlich erkennbar.

Imam-ı Gasali Friede sei mit ihm sagte: (Jemand der ein Zweifel über die Prophetengabe einer Person hat, sollte sich das Leben dieser Person anschauen und ihre Lebensweise mit Gerechtigkeit studieren. Jemand der Kenntnisse über Medizin oder Rechtswissenschaft besitzt wird, um mehr über einer ärzlichen oder rechtwissenschaftlichen Persönlichkeit zu wissen, Berichte über das Leben dieser Persönlichkeit studieren. Um zum Beispiel zu wissen ob Imam-ı Schafi ein Rechtswissenschaftler oder Calino ein Arzt war, muss man die entsprechenden Wissenschaften gut erlernen und erst danach die Fachbücher dieser Personen lesen. Auch auf dieser Weise, wird jemand der sich Erkenntnisse über die Prophetengabe aneignet, danach den heiligen Koran und die heiligen Sprüche studiert, eindeutig verstehen, dass Muhammed ‘Friede sei mit Ihm’ den höchsten Rang des Prophetentums erreicht hat.

Wenn man die Fähigkeiten seiner Worte bemerkt, die die Herzen reinigt und wenn einem durch Ausführung seiner Gebote, das Auge des Herzen geöffnet wird, dann gewinnt der Glaube an seine Prophetengabe Gewissheit.

“Wer nach seinem Wissen handelt, dem wird ALLAH, der Erhabene, das lehren, was er nicht weiß.” und “Wer dem Tyrannen Hilfe leistet, wird Schaden von ihn erleiden.” und “Wer am Morgen daran denkt, nur das Wohlgefallen ALLAH, des Erhabenen, zu erlangen, dem wird ALLAH, der Erhabene, die Wünsche dieser Welt und des Jenseits erfüllen.” Die Wahrheit dieser Heiligen Sprüche wird immer deutlicher und somit werden sich die Kenntnisse und der Glaube verstärken. Um Genuss vom Glauben zu empfinden, nähmlich um so zu glauben als wenn man Ihn selbst sah, muss man auf dem Weg des Sufismus arbeiten.) Islamische Gelehrte haben auf verschieden Weisen bewiesen, dass Muhammed ‘Friede sei mit Ihm’ der Prophet ALLAHs, des Erhabenen, ist. Einige dieser Beweise möchten wir ihnen hier vorlegen. Muhammed ‘Friede sei mit Ihm’, machte sein Prophetentum bekannt und zur Bestätigung seiner Worte, zeige er Wunder. Das größte Wunder ist der Heilige Koran. Der Heilige Koran ist wunderbar. Niemand kann sich so äußern wie der Heilige Koran. Der heilige Prophet forderte mit den Worten “Sagt auch Ähnliches” auf, doch die gesamten berühmten Dichter Arabiens, konnten keine Worte hervorbringen, die den Worten des Heiligen Korans annähernd ähnlich waren.

Im 34. Vers der heiligen Sure Tur (Der Berg) steht sinngemäß: “So mögen sie MIR eine Rede wie diese bringen, so sie wahrhaftig sind.”

Und im 14. Heiligen Vers der Sure Hud dem Sinn nach: “So Bringt Zehn gleich Suren her, (von euch) erdichtet.” und in dem 23. Heiligen Vers der Sure Bekara (Die Kuh):

“Und so ihr in Zweifel seid über das, was wir auf unseren Dichter hernieder sandten, so bringt eine gleiche Sure hervor und ruft eure Götzen zu Zeugen, so wahrhaftig ihr seid.” Das Gedicht war zur dieser Zeit bei den Arabern sehr hochgeschätzt, sie bildeten zahlreiche verschiedene Dichter aus, man veranstaltete Wettbewerbe und rühmte sich mit dem besten Dichtern. All diese Dichter kamen mit der Absicht zusammen, eine Strophe zu erdichten, die einem der Suren des heiligen Korans gleicht.

Sie wanten sehr viel Mühe für die Strophen auf, die sie dem heiligen Propheten Friede sei mit Ihm vorlegen wollten. Doch als sie eine heilige Sure lasen, schämten sie sich ihrer eigenen Strophen und unterließen es, sie dem heiligen Propheten vorzulegen, zumal sie die Redegewandtheit dieser heiligen Sure gut verstehen konnten. Diese bedauernswerten Personen bemerkten bald, dass sie keine Möglichkeit hatten den heiligen Propheten mit Wissen zu besiegen und somit blieb ihnen nichts anderes als die Gewalttätigkeit. Mit Schwerten überfielen sie die Muslims und entschlossen sich den heiligen Propheten zu töten. Doch wie es uns die Geschichte überliefert, gelang ihnen keine ihrer mörderischen Pläne und sie fanden ein elendes Ende. Sie kamen der Aufforderung des Heiligen Propheten nach, indem sie ihre Künste vereinbarten und wenn es ihnen möglich gewesen wäre, auch nur eine kleine Strophe zu erdichten, die derart redegewandt und ausdrucksvoll wäre, würden sie es dem Heiligen Propheten boshaftig mit aufständischem Krach vorgelegt haben. Diese Boshaftigkeit würde von Mund zu Mund überliefert sein und in der Geschichte seinen Platz gefunden haben. Ihre diesbezügliche Resignation ist ein Beweis dafür, dass der heilige Koran nicht das Wort eines Menschen sein kann.

Frage:

Es ist möglich, daß den Dichter außerhalb Mekkas die Auffordenung des heiligen Propheten und die Suren die sinngemäß “Sag auch Ähnliches” aussagen, nicht bekannt war. Es ist auch möglich, daß Angebote wie Rang und Ruhm, oder ähnliche Abkommen, sie davon abhielt der Aufforderung nachzukommen. Vieleicht haben sie am Anfang, dieser Auforderung keinen Wert geschenk und als der heilige Prophet sich stärkte und viele Menschen sich um ihn sammelte, hatten sie nicht den Mut dazu zu antworten. Oder die wertvollen Dichter können auch aus Sorgen für ihren Lebensunterhalt keine Zeit für eine derartige Aufforderung gehabt haben. Auch kann es eine angemessene Antwort gegeben haben, die aus verschiedenen Gründen in Vergessenheit geriet. Zum Beispiel können die Muslims, die eine lange Zeit über drei Kontinenten herrschten solch eine Antwort vernicht haben. Oder sie ist im laufe der Zeit von selbst vergessen worden.

Antwort:

Im ersten Teil unseres Buches haben wir Antworten auf verschiedene Zweifel gegeben Das, was ALLAH, der Erhabene, seinem Brauch gemäß erschaft, nämlich das, was der Mensch mit seinen Sinnesorganen und seinen Erfahrungen warnehmen kann, bleibt eine Tatsache, auch wenn es nicht immer mit dem Verstand zu erfassen ist. Kenntnisse die mit den Sinnesorganen wahrgenommen werden sind dieser Art. Nun wollen wir genauer auf die oben erwähnten Zweifel eingehen. Ein Prophet beweist seine Prophetengabe, indem er ein Wunder tut und die Menschen auffordert ein gleiches zu tun. Tritt niemand hervor der dieser Auforderung entspricht, stellt sich heraus, dass diese Person ein Prophet ist. Daran ist zu glauben und alles andere was später behauptet wird, ist unsinn. Die Behauptung, dass sie die Aufforderung als unwichtig ansahen, später aber keinen Mut aufbringen konnten, ist sehr unangebracht. Eine derart schwere Tat zu vollbringen ist lobens und ehrenswert. Wer würde eine solche Möglichkeit verpassen wollen. Einer Aufforderung nicht zu folgen, obwohl man dazu fähig ist, weist eindeutig auf die Rechmässigkeit des Aufforderers hin. Wer imstande ist, die Auforderung zu erfüllen, der muss es in die Tat umsetzen, denn nur so gewinnt die Absicht einen Sinn. Hindernisse die in bestimmten Zeiten und Orten auftreten, beweisen nicht, dass sie auch für andere Zeiten und Orte gültig sind. Dies ist eine Tatsache. Es ist ausgeschlossen das eine geschriebene Antwort verborgen blieb. Daraus lässt sich schließen das diese Zweifel unbegründet sind.

Die Religionsgelehrten haben die wunderlichkeit des Heiligen Korans auf verschiedener Weise erklärt. Viele sagten die Dichtung und der Stil des heiligen Korans ist einmalig und wunderbar, weil sie keinem der Dichtungen der arabischen Dichtern ähnlich ist. Dies gilt auch für den Anfang und dem Ende der Suren und für die Prosa bei geschichtlichen Erzählungen. Zwischen den heiligen Versen ist eine Reimprosa vorhanden. Der Heilige Koran ist weder ein Gedicht noch eine Prosa. Obwohl sich beides im Heiligen Koran befindet, gleichen sie jedoch nicht den Worten anderer. Keiner konnte dergleichen hervorbringen. Jemand mit arabischer Sprachkenntnissen kann die Wunderlichkeit des heiligen Korans deutlich verstehen. Kadı Bakillani (gest. 403 n.Hed.) erleuterte, dass die Wunderlichkeit des heiligen Korans von der Redegewandtheit und der Poesie herrührt. Sie ist nähmlich einzig in seiner Art. Andere sagten die Redegewandtheit käme von dem Inhalt her, der über Kenntnisse berichtet, die wir nicht wahrnehmen können. Sowie in der heiligen Sure Rum (Die Griechen) sinngemäß folgendes steht: “Im nächsten Land, aber nach ihrer Besiegung werden sie siegen.” Hier wird schon im vorraus berichtet, daß der römische Kaiser Heraklius in kurzer Zeit die Armee des Perser Königs Huschrew besiegen wird. Diese Prophezeiung erfüllte sich. Auch wir darauf hingewiesen, dass der heilige Koran trotz langwieriger und wiederholender Poesie, sich nirgens im Gegensatz und im Wiederspruch befindet.

Dazu lautet der 81 heilige Vers der Sure Nisa (Die Weiber) sinngemäß: “Und so er von einem anderen als ALLAH, dem Erhabenen, wäre, wahrlich sie fänden in ihm viele Wiedersprüche.” Manche meinen die Wunderlichkeit des heiligen Korans läge im Sinn und es sei den Arabern, die vor dem heiligen Propheten ‘F.s.m.I.’ gelebt haben, möglich gewesen derartige Worte zu sagen, doch ALLAH der Erhabene, habe es ihnen verboten. Sie berichten auf versichiedener Weise wie es verboten wurde. Der sunnitische Gelehrte Ebu Ishak Isferaını und Ebu Ishak Nizam al-Basri sagten, daß die Angst vom Verlust irdischer Werte, sie davon abhielt.

Der schi’itische Gelehrte Ali Murteda Verfasser des Buches Husniye, (Die Schönheit) sagte ALLAH, der Erhabene, habe ihnen die Erkenntnisse entnommen, so zu schreiben wie der heilige Koran.

Die, die den heiligen Koran als Wunder ablehnen, behaupten das die Redegewandtheit eindeutig sein müsste, da sie aber verschiedenerweise gedeutet wird, es nicht der Fall ist. Als Antwort auf diese Behauptung wurde gesagt, die Verschiedenheit bei der Deutung der Worte zeigt nicht, dass der heilige Koran kein Wunder ist. Der heilige Koran ist mit seiner Redegewandtheit, mit seiner einzigartigen Poesie, mit den vorhersagenden Berichten und mit seiner Wissenschaft, mit Weisheiten gefüllt. Auch die Wunderlichkeiten die wir ihnen vorlegten, weisen auf diese Tatsache. Unterschiedliche Auffassungen und Meinungen der Menschen, so wie auch verschiedene Deutungen, können keinen Beweis dafür bilden, daß der heilige Koran kein Wunder ist. Wenn jemand einer der Wunderlichkeiten, von denen wir berichteten nicht als wunderlich ansieht, bedeutet dies nicht, dass das Gesamte kein Wunder ist. Die Begabung vieler Dichter ist nicht zur jeder Zeit gleichwertig. Einmal etwas schönes gesagt zu haben bedeutet nicht immer mit der gleichen Schönheit sprechen zu können. Es ist für eine Gesellschaft nicht notwendig alle Eigenschaften seiner einzelnden Mitglieder zu besitzen. Diese Antwort aber trägt den Sinn, dass der heilige Koran im ganzen wunderbar ist und die einzelnden heiligen Verse nicht als wunderbar bezeichnet werden können und dies ist eine falsche Aussage. Wir haben oben bereits berichtet, daß selbst die kleinste Sure wunderbar ist. Obwohl die Aussage, der heilige Koran ist im ganzen in jeder Hinsicht wunderbar und die Suren sind in manchen Hinsicht wunderbar, nicht falsch ist, bildet sie jedoch nicht eine Antwort auf diese Frage. Diese Frage wurde zur Auslegung der Redegewandtheit gestellt, die somit nicht beantwortet werden kann.

Die zweite Behauptung ist, dass die heiligen Gefährten an einigen Stellen des heiligen Korans in Zweifel gerieten und dass Abdullah ibn Mesut ‘Friede sei mit ihm’ behauptet habe, daß die heiligen Suren Fatiha (Die Öffnende), Felâk (Das Morgengrauen), Nâs (Die Menschen nicht dem heilige Koran angehören würden. Obwohl sie die bekanntesten Verse des heiligen Korans sind. Wenn diese Verse die wunderbare Redegewandtheit des heiligen Korans erreicht hätten, würden sie dem heiligen Koran gleichen und niemand hätte ein Zweifel darüber gehabt.

Dieser Zweifel der heiligen Gefährten beruhte nicht auf der Redegewandtheit und Wunderlichkeit einiger Suren, sondern auf ihrer Übermittelungsweise. Da sie von einer Person übermittelt wurden und dies, in der Vermittelungsmethode der Heiligen Spüche keine Bestimmtheit gewinnt, bleiben solche übermittelungen Zweifelhaft. Nur eine übereinstimmende Übermittelung kann ein sicheres Wissen sein. Der gesamte heilige Koran ist mit Übereinstimmung vermittelt worden. Deshalb weiß man mit Bestimmtheit, dass der heilige Koran das Wort ALLAHs, des Erhabenen, ist. Auch bei heiligen Suren, die nur von einer Person übermittelt wurden, wissen wir mit Bestimmtheit, dass sie von ALLAH, dem Erhabenen, an seinem heiligen Propheten gesandt wurden und sie alle die wunderbare Redegewandtheit besitzten. Der Unterschied liegt in den Worten derer, die Zweifel darüber hegen, ob gewisse Verse dem heiligen Koran angehören oder nicht. Dies hat jedoch keine Wirkung auf unser Thema.

Als dritte Behauptung legen sie vor, daß der heilige Koran während dem Kalifat von St. Ebu Bekr Sıddık zusammen gebracht wurde und dabei ein übermitteltes Vers von einer unbekannten Person, erst dann in den heiligen Koran gelegt wurde, nachdem es durch ein Eid oder zwei Zeugen bestätigt war.

Währe die Redegewandtheit dieser heiligen Verse wunderbar, hätte man sie leicht erkennen können und man würde sich nicht mit Bedingungen wie Gerechtigkeit, Eid und Zeugschaft beschäftigen brauchen.

Antwort:

Diese Bedingungen wurden gestellt um eine rechtmäßige Reihenfolge der heiligen Verse zu erreichen und nicht etwa um zu urteilen, ob ein Verse dem heiligen Koran angehört. Denn der heilige Prophet Friede sei mit Ihm las zu seiner Lebenszeit den heilige Koran und hörte auch anderen beim lesen zu. Es stand fest, ob ein Vers dem heilige Koran angehört oder nicht. Der Eid und die Zeugschaft diente lediglich zur rechtmäßigen Reihenfolge. Auch zeigten sich die heiligen Verse sofort durch ihre wunderbare Redegewandtheit. Es ist nicht Bedeutend, dass ein oder zwei heilige Verse nicht die wunderbare Redegewandtheit aufweisen, da die kürzeste Sure im heiligen Koran aus drei Versen besteht. Somit sind die gesamdten Suren im heiligen Koran wunderbar.

Als Viertes behaupten sie, dass jede Kunst eine Grenze hat, die nicht überschreitbar ist. Zu jeder Zeit gäbe es einen großen Künstler, der sich mit seiner besseren Kunst von den anderen unterscheidet. Es wäre möglich, dass Muhammed, Friede sei mit Ihm, der sprachfertigste und beste Dichter seiner Zeit war, dessen Worte niemand erreichen konnte. Demnach müsste man jedes Kunstwerk, das als beste seiner Zeit gilt als wunderbar bezeichnen, was eine unsinnige Aussage bildet.

Antwort:

Ein Wunder ist eine Tat, die einen besonderen Wert trägt, da sie von den meisten Menschen, die zur Zeit des Wunders lebten nicht getan werden kann. Auch muss es von denjenigen, die sich damit beschäftigen einstimmig als einzigartiges Wunder, welches von keinem anderen als von ALLAH, dem Erhabenen, besser getan werden kann, bewertet sein. Etwas was nicht derartige Eigenschaften hat, kann nicht als Wunder bezeichnet werden. So war es auch mit dem Zauber zur Zeit des Propheten Moses Friede sei mit ihm Damals war bekannt, dass der höchste Grad der Zauberei, die Vortäuschung verschiedener, nicht vorhandenen körperlosen Dinge ist.

Als der Stab vom Propheten Moses Friede sei mit ihm zu einer großen Schlange wurde, und die erzauberten Schlangen, der dort anwesenden Zauberer, schluckte, bemerkten die Zauberer sofort, dass dies eine Kraft ist, die über aller Menschenkräfte steht und glaubten dem Propheten. Weil aber Pharao keine Erfahrung über die Zauberei besaß, glaubte er das Moses Friede sei mit ihm ein Zaubermeister sei. Zur Zeit des Propheten Jesus Friede sei mit ihm entwickelten sich medizinische Kenntnisse. Ärzte rühmten sich ihrer Fortschritte. Den Ärzten war es damals schon bekannt, daß es nicht möglich ist, einen blind Geborenen die Augen zu öffnen und Tote lebendig zu machen Es herrschte der Glaube, dass dieses nur von ALLAH, dem Erhabenen, erschafft werden kann. Zur Zeit des heiligen Propheten Muhammed Friede sei mit Ihm erreichte die Kunst der Dichtung auf der arabischen Halbinsel seinen höchsten Punkt. Man rühmte sich gegenseitig mit der Redegewandtheit der Gedichte.

Sieben Lobgedichte, die von den Dichtern seiner Zeit als die Besten erwählt wurden, hängten sie an die Tür der heiligen Kaaba. Niemand hat ein Besseres als diese es waren schreiben können. Dies wird in den Geschichtsbüchern berichtet. Als Muhammed Friede sei mit Ihm den heiligen Koran verkündete, entstanden viele Meinungsverschiedenheiten. Ein Teil leugnete es ab, dass diese Worte, die Worte ALLAHs, des Erhabenen, sind. Sie starben ungläubig. Ein Teil der Dichter verstanden die wunderbare Redegewandtheit des heiligen Korans und traten in den Islam. Andere wurden, vor dem was sie sahen, wenn auch unwillig gläubig. Diese werden Heuchler genannt. Ein anderer Teil versuchte sich mit wertlosem gekritzel zu widersetzten, womit sie sich aber nur vor Vernünftigen Menschen lustig machten. Zum Beispiel legten sie für die Worte (Vezzariyat-ı zer’an) ihre Worte (Fel hasılat-i hasden vettahinat-i tahnen vettabihat-i tabhan felakilai-eklen) ein, die sie aber selbst nicht schön fanden und deshalb nicht dem heiligen Propheten Friede sei mit Ihm votrugen.

Andere wiederum versuchten sich kämpfend zu wiedersetzen, sich zu rechen und den heiligen Propheten Friede sei mit Ihm zu töten. Für dieses Ziel setzten sie ihr Leben, das Leben ihrer Familie und ihr ganzes Vermögen ein. Folglich wird eindeutig sichtbar, dass der heilige Koran von ALLAH, dem Erhabenen, gesandt wurde. (Die vorgegebenen Tatsachen ergeben, dass das Wunder von ALLAH, dem Erhabenen, erschöpft wird. Alles wird von ALLAH, dem Erhabenen, erschöpft. Es gibt keinen anderen Schöpfer als ALLAH den Erhabenen. ALLAH der Erhabene erschöpft Anlässe für Seine Schöpfung, wodurch die Ordnung irdischer Angelegenheiten ensteht. Wenn man sich eine Schöpfung wünscht, sollte man sich an den entsprechenden Anlass wenden. Die entsprechenden Anlässe können mit denken, erfahren und errechnen, erkannt werden. Wenn der Anlass für einen Wunsch ausgeführt wird, erschöpft es ALLAH, der Erhabene, wenn Er es ebenfalls möchte. Wunder und Gnadenwirkung sind nicht dergleichen, denn ALLAH, der Erhabene, erschafft sie einmalig ohne Anlass. Indem man sich an Anlässe wendet, passt man sich dem Brauch ALLAHs, des Erhabenen, an. Die Schöfpfung, die ALLAH, der Erhabene, ohne einen Anlass vollbringt, ist ausserhalb Seinem Brauch und einzigartig. Wunder jedoch erscheinen nur bei Propheten, niemand anders kann Wunder zeigen. Die Aussage jemand hätte ein Wunder vollbracht, oder jemand sei durch ein Wunder gerettet worden, beinhaltet, dass diese Person ein Prophet ist. Nicht die Absicht, sondern das Wort ist endscheident. Irgend jemanden als Prophet zu bezeichnen ist Unglaube und diese Aussage führt zur Glaubensabtrünnigkeit. Das Erschöpfen jemanden anderen als ALLAH, dem Erhabenen, zu zuschreiben, (Z.B. Diese Person erschöpfte dieses Werk) zu sagen, führt ebenso zur Glaubensabtrünnigkeit. Ein Muslim sollte sich streng vor solchen gefährlichen Aussagen hütten.

Als Füntes sagen sie, dass die islamischen Gelehrten beim rezitieren und beim auslegen des heiligen Korans Widersprüche aufweisen. ALLAH, der Erhabene, aber teilte mit, dass es im heiligen Koran kein Widerspruch gibt. Hierzu erklärt der 81 heilige Vers der Sure Nisa (Die Weiber) sinngemäß: “Und so er von einem anderen als ALLAH, dem Erhabenen, wäre, wahrlich sie fänden in ihm viele Widersprüche.” Im fünften heiligen Vers der Sure El-Karia (Die Pochende) lautet es (Kel’ıhn il menfus) (Und die Berge gleich bunter zerflockter Wolle). Manche sprechen es aber als (Kessafigl menfus) aus. In dem neunten heiligen Vers der Sure Cuma: (Der Freitag) Lautet es: (Fes’av ila sikrillah) (Dann eilt zum Gedenken ALLAHs) was jedoch von manchen als (Femdu ila sikrillah) rezitiert wird. In dem vierundsiebzigsten heilige Vers der Sure Bakara (Die Kuh) steht: (aleyhimüzzillete velmeskenete) was von manchen als (aleyhimülmeskenete vezzillete) rezitiert wurde. Als Beispiel für die Widersprüche im Sinn des heiligen Korans wird der neunte heilige Vers der Sure Sese (Saba) angegeben, in der (Rabbena ba’id bejne esfarina) steht. Der Sinn dieser Worte ist (O unser Schöpfer! Entferne unsere Bücher von uns). Einige aber rezitiereten sie als (Rabbüna ba’ade beyne esfarina), welches ein Sinn wie (Unser Schöpfer hat unsere Bücher von uns entfernt) trägt. Der Sinn des 115. heiligen Verses der Sure Maide (der Tisch) (Hel yesteti’u Rabbüke) lautet, erhört dein Schöpfer die Gebete. Einige rezitieren es aber als (Heltesteti’u Rabbeke), was den Sinn (Betest du deinen Schöpfer an) trägt.

Antwort:

Diese angegebenen Widersprüche wurden von einzelnden Personen hervorgerufen. Gelehrte der Ausslegungs und Rezitationskunst haben die Rezitation dieser Personen abgewiesen und jene angenommen, die der Übereinstimmung entspricht. Der heilige Prophet Friede sei mit Ihm verkündete in einem heiligen Spruch (“Der heilige Koran wurde auf sieben Buchstaben gesandt. Alle sind heilsam und genügend.”) Widersprüche, die während der Rezitation und der Auslegung hervorgerufen werden, können die Wunderbarkeit des heiligen Korans nicht beflecken, (Mit dem Wort Buchstabe, weist dieser heilige Spruch auf die Rezitation, die Sprache hin. In dem heiligen Koran, der von St. Ebu Bekr zusammengestellt wurde, waren alle sieben Rezitationsweisen vorhanden. Der Kalif St. Osman, Friede sei mit ihm, rief die heiligen Gefährten zusammen und man beschloß mit Einstimmigkeit, neue Exemplare des heiligen Korans nur in der Weise zu schreiben, wie es der heilige Prophet, Friede sei mit Ihm, während seiner Abschiedspredigt rezitierte. Es ist erforderlich den heiligen Koran auf dieser Weise zu rezitieren. (Riyad-un-nasıhın)[Diese Erkenntnisse sind aus dem Buch “Riyâd-un-nâsihin” (Der Garten der Beräter) entnommen.]

Die Sechste Behauptung: Im heiligen Koran gäbe es Einklänge und Widerholungen, die unnützig sind. Zum Beispiel sei (Inne hazani le-sahirani) ein solcher Einklang. Die Sure Rahman sei ein Beispiel für die Wiederholungen bei der Rezitation und die Erzählungen über Moses und Jesus, Friede sei mit ihnen, sei ein Beispiel für die sinnliche Widerholung.

Antwort:

(Imâm-ı Rabbânî, Friede sei mit ihm, hat in dem Buch (Scher-i mevakıf) ausführlich auf die wunderbare Redegewandtheit der Sure (Hazani ile Schahirani) (Sicher sind die beiden Zauberer) hingewiesen. Wir haben es hier nicht übersetzt.) Bezüglich der Widerholungen sagen wir, dass es unbestritten die beste Weise ist sich einen Sinn zu merken. Ein Sinn verschiedenerweise auzudrücken ist eine Kunst, die den Kennern der Redekunst bekannt ist. Eine Geschichte umfass viele Geschehennisse. Bei den Widerholungen der Geschichten wird jeweils auf ein anderes Geschenniss hingewiesen.

Der heilige Prophet Friede sei mit Ihm zeigte viele Wunder. Mit einem Zeichen seines Fingers teilte sich der Mond in zwei, Steine, Bäume und Tiere sprachen mit ihm und folgten ihm, mit wenig Lebensmitteln sättigte er viele Menschen, zwischen seine Fingern quoll Wasser und er gab Auskunft über Geschennisse der Vergangenheit und der Zukunft. Obwohl nicht alle Wunder mit Einstimmigkeit überliefert wurden, ist doch die Anzahl der einstimmig Überlieferten überwiegend. Diese Wunder wurden, so wie die Tapferkeiten von St. Ali Friede sei mit ihm, die Großzügikeit von Hatemi Tai und die Tyrannei von Neron, von Mund zu Mund überliefert und allgemein bekannt. Dies ist für den Beweis seiner Prophetengabe ausreichend.

Den zweiten Beweis zum Prophetentums Muhammeds Friede sei mit Ihm bildet die Studie über die Eigenschaften, seine guten Sitten und die Weisheiten seiner Worte, vor und nach seiner Prophetengabe. Weder für weltliche noch für jenseitige Angelegenheiten hat er niemals gelogen. Wenn er auch nur einmal gelügt hätte, hätten seine rachsüchtigen Feinde es unverzüglich der ganzen Welt bekannt gemacht. Vor und nach seiner Prophetengabe, sah man niemals eine unschickliche Tat von ihm. Obwohl er weder lesen noch schreiben konnte, (er wurde von niemandem ausgebildet), sprach er klar und lieblich. Dazu sagte er: “Mir wurde Redegewandtheit gewährt”. (nähmlich die Eigenschaft, mit wenigen Worten viel auszudrücken). Für die Verbreitung der Religion ALLAHs, des Erhabenen, hielt er vielen Belastungen stand. Ein heiliger Spruch lautet: “Niemand hat so viel Leid ertragen, wie ich.” Bei der Erfüllung seiner Aufgabe ließ er niemals nach und hielt allen Strapazen aus. Nachdem er seine Feinde besiegte und alle sich ihm unterwarfen, änderte sich Nichts an seinen guten Sitten, seiner Bescheidenheit und seiner Barmherzigkeit. Sein ganzes Leben lang, versuchte er immer die Herzen der Menschen zu gewinnen. Nie sah er sich anderen überlegen. Zärtlich und wie ein Vater behandelte er jedes Mitglied seiner Glaubensgemeinschaft. Wegen seiner grenzlosen Barmherzigkeit wurden die heiligen Verse der Sure Fatr (Die Engel) gesandt: “Lass drum deine Seele in Seufzern für sie nicht hinschwinden.” Und der 6. Vers der Sure Khef (Die Höhle): “Vielleicht nimmst du dir auf ihren Spuren, so sie dieser neuen Offenbarung nicht glauben, das leben aus Gram.”

Um seiner Freigibigkeit eine Grenze zu setzen heißt es in dem 29. heiligen Vers der Sure Isra (Die Nachtfahrt): “Und Öffne sie (die Hand) nicht so weit du vermagst, so dass du getadelt und verarmt dasitzest.”

Er legte niemals Wert auf die trügerischen und vergänglichen Schönheiten der Welt. Nach der Prophezeiung seiner Prophetengabe, boten ihm die Angesehenen vom Stamm Kuraisch Geld und Gut in beliebiger Menge, Frauen und jeden hohen Rang an, damit er auf sein Prophetentum verzichte. Er schenke keinem von ihnen gehör. Armen und einsamen Menschen gegenüber, verhielt er sich sanft und bescheiden.

Wohlhabende behandelte er besonnen und ernst. Selbst während den hoffnungslosten und heikelsten Zuständen, wie bei den Schlachten zu Uhud, Hendek und Hunejn, zog er nie ein Schritt zurück. Diese Haltung zeugt für einen hohen Grad an Tapferkeit und für ein starkes Herz. Ohne dem festen Glauben, daß ALLAH, der Erhabene, ihn schützt, währe ihm ein solche Tapferkeit nicht möglich gewesen, so wie es auch in den 70. heiligen Vers der Sure Maide (Der Tisch) sinngemäß lautet: “ALLAH, der Erhabene, wird dich schützen vor den Menschen.” Obwohl sich die Umstände änderten, änderte er Nichts an seinen guten Sitten und Beziehungen zu den Menschen. Wer die Möglichkeit besitzt gerechte und wahre Geschichtsbücher zu lesen, wird uns besser verstehen können. Alle diese Überlegenheiten können vielleicht einzelnt kein Anlass zur Wunderbarkeit sein, doch sind sie gemeinsam nur bei Propheten vorhanden. Da alle Überlegenheit sich im heiligen Propheten befinden, stärkt es den Beweis, daß er der Prophet ALLAH, des Erhabenen, ist.

Wir empfehlen denen, die mehr über das schöne Leben Muhammeds Friede sei mit Ihm erfahren möchten, das Buch “Kıssas-ı Enbijja” (Die Geschichte der Propheten und das Buch “Mewahib-i ledünniyye” (Hohe Gaben) zu lesen. Dieses Thema wird auch im ersten Katpitel des Buches Se’adet-i Ebediyye und Hilya-as-Sa’ada (Biographie des heiligen Propheten) ausführlich behandelt.

Der dritte Beweis des Prophetentums Muhammeds Friede sei mit Ihm ist der Weg des Imam-ı Fahruddin-i Rasi. Muhammed Friede sei mit Ihm wurde unter einem Volk, das weder die heiligen Bücher kannte noch sich in Naturwissenschaften oder anderen Wissenschaften entwickelte, zum Prophet. Dieses Volk war vom wahren Weg abgekommen. Ein Teil von ihnen waren Götzenanbeter, (sie beteten selbstgemachte Stein und Metall figuren und Menschenfiguren an). Andere machten sich die unsinnigen erlogenen Geschichten der Juden zur Religion. Wiederum ein anderer Teil waren Feueranbeter, die zwei Götter anbeten und mit ihren nächsten Verwandten geschlechtlich verkehrten.

Wiederrum ein anderer Teil, glaubte so wie sie es von den Christen hörten, an die Dreieinigkeit und dass Jesus der Sohn ALLAHs, des Erhabenen, sei. Zwischen derart verrirten Menschen, wurde Muhammed ‘Friede sei mit Ihm’ zum Propheten. ALLAH, der Erhabene, sandte ihm den heiligen Koran, der die guten Eigenschaften von den schlechten und die guten Taten, die zum Gück führen, von den schlechten, die zum Unheil führen, trennte. Er gab den wahren Glauben und die richtigen Gebete bekannt. Die, die ihm glaubten, wurden mit Glaube und Gebete gesegnet und die Menschen wurden von den falschen Religionen befreit. Den Sieg den ALLAH, der Erhabene, Ihm gelobte, erreichte Er, indem Er in kurzer Zeit seine Feinde besiegte. Die Menschen wurden von den Tyrannen und Ausbeutern befreit. Falsche, zwieträchtige und aufhezende Worte fanden ein Ende. Die Sonne der Einheitsbekenntnis und der Mond der Erhabenheit erleuchtete jeden Ort. Das ist die Bedeutung des Prophetentums. Der Prophet verschönert die Sitten der Menschen. Er ist ein hervorragender Mensch, der den Menschen das Heilmittel für Herz und Seelenkrankheiten verteilt. Viele Menschen sind Geiseln ihres Ichs. Ihre Seelen sind erkrankt und sie brauchen eine Heilkraft, die ihre Seelen und ihre Moral heilt. Die Religion, die Muhammed ‘Friede sei mit Ihm’ verkündet ist ein Heilmittel für diese kranken Menschen. Sie reinigt die Herzen von jederlei Verderbniss und Schlechtem. Diese Eigenschaften weisen eindeutig darauf hin, daß Muhammed ‘Friede sei mit Ihm’ der Prophet ALLAHs, des Erhabenen und der größte aller Propheten ist. Imam-ı Fahrüddin Rasi berichtet in seinem Buch (El-Metâlib-ül-aliyye), dass diese Eigenschaften einer der eindeutigsten Beweise für die Prophetengabe Muhammed, Friede sei mit Ihm, ist. Zum Beginn unseres Buches legte ich ihnen die Bedeutung des Prophetentums dar und berichtete, daß die Prophetengabe von Muhammed, Friede sei mit Ihm, bei niemandem anderen auftrat. Somit wird verstanden, dass er allen anderen Menschen überlegen ist.

Seine Überlegenheit ist auch mit seinen Wunder zu beweisen. Doch dieser ist dem Weg der Philosophen ähnlich. Der Auszug verschiedener Beweise ist: Damit der Mensch im Dies als auch im Jenseits glücklich sein kann, ist es nötig, die Vorschriften ALLAHs, des Erhabenen, zu beachten.

Der Zweite Teil unseres Buches endet hiemit. Somit wurde bewiesen, daß der Weg der alten griechischen Philosophen falsch ist und diejenigen, die ihre falschen Bücher lesen, falsche und verdorbene Religionskenntnisse erwerben und somit ins ewige Unglück gestürzt werden.

989                                                        1581
nach Hed.                                              n.Chr.

                                                             Ahmed bin Abdül-Ehad


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