Unser heiliger Prophet sagte: “Jedes neugeborene Kind wird mit der ursprünglichen natürlichen Anlage zum Islam geboren; erst seine Eltern machen es zum Juden oder zum Christen.” Aus diesem Spruch des Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, kann man schließen, dass man den Kindern die islamische Religion lehren muss. Ihre reinen Seelen sind begabt und so beschaffen, sich zum Islam zu bekennen. Das Kind, das nichts vom Islam gelernt hat, missversteht den Islam, indem er sich durch Lügen und Verleumdungen von Gegnern des Islam täuschen lässt. Er glaubt sogar, dass der Islam etwas Böses und fortschrittfeindliches sei. Wenn ein Unwissender, der keine religiösen Kenntnisse besitzt und den Islam nicht recht versteht, in die Falle der Feinde des Islam geratet, kann er den Islam als etwas ganz anders ansehen und zum Opfer der erfundenen Anschwärzungen und der ihm eingeprägten schädlichen Meinungen werden. Somit findet er in seinem Leben keinen Frieden und kein Glück. Im Jenseits bekommt er ewige Qual und Marter.
Jeder Moslem und auch jeder Mensch sollte wissen, welche gemeinen, ekelhaften Anschwärzungen und Verleumdungen die Feinde des Islam erfunden haben, um die Jugend täuschen zu können. Ein Ausweg um, sich nicht durch diese Verleumdungen und Lügen täuschen zu lassen und dadurch nicht ins Unglück zu geraten, ist die Erhabenheit des Islams im Vergleich zu anderen Religionen, dessen Dienst und Wohltat zu Wissen, Technik, Moral und menschlicher Gesundheit und dessen Aufforderung zum tüchtigen Arbeiten, Fortschreiten, Zusammenkommen und Einanderlieben gut zu verstehen. Ein Vernünftiger, der den Islam gut verstanden und recht begriffen hat, lässt sich durch die Anschwärzungen der Feinde des Islam nicht täuschen. Er hat deshalb mit ihnen Mitleid, weil er sieht, wie unwissend sie in Religion und Wissenschaft sind und wie sie betrogen wurden. Er betet zu ALLAH, dem Erhabenen, dass Er sie recht leiten und von diesem Unglück retten möge.
Zugänglich wurden uns einige Seiten, die von einem irrgeführten Unwissenden in der Religion unverschämt und mit dem Zweck niedergeschrieben wurden, seine schädlichen Meinungen überall zu verbreiten und dadurch auch gute Menschen zu verderben, indem er seine Seelenkrankheit, die zum ewigen Unglück führt, auf andere überträgt. Einige können diese Schriften, welche dem Rechten, Guten und Erhabenen widersprechen, für wesentlich, und wissenschaftlich halten, und sich durch sein Ruhm täuschen lassen. Mit dem Bedenken in bezug auf diese Gefahr finden wir es geeignet, einige von diesen gemeinen Anschwärzungen zu widerlegen. Nachdem die Jugend mit reinem Gewissen und reiner Seele die unverschämten, erfundenen Worte und die dementsprechende Wahrheit in den folgenden zwölf Punkten durchgelesen hat, wird sie die Taktiken und Fallen der Feinde des Islam erblicken und Ungläubige mit böser Seele und Absicht besser erkennen:
1. Er schreibt: “Die islamischen Prinzipien und Methoden, die über das soziale Leben herrschen seien Schranken, die den Fortschritt der Gesellschaft verhindern.”
Antwort: Der heilige Prophet, Friede sei mit Ihm, sagte: “Arbeitet für euren irdischen Verdienst so, als würdet ihr nie sterben.” Eine von Imam-ı Münawi, einem Hadithgelehrten, überlieferte heilige Hadith lautet: “Al hikmatü dâl’latü’l mü’min”. D.h. “Die Naturwissenschaften sind ein Eigentum des Moslems, das er verloren hat. Er soll es dort erwerben, wo er es findet.” Alle Wissenschaftler, ob Feind oder Freund, teilen übereinstimmend mit, dass die islamische Religion die Entwicklung der sozialen Gesellschaften unterstützt und dass sie das unentbehrliche Licht der Zivilisation ist. Lord Davenport, einer der englischen Lorde, schreibt in seinem Buch “St. Muhammed und Koran” (in London gedruckt, 2. Teil, 2. Kapitel erste Seite) umfassend, dass der Islam den Völkern als Vorbild für ihren Fortschritt und ihre Entwicklung diente. Seine folgende Äusserung ist sehr bedeutend: “Außer den moslemischen Völkern gibt es kein anderes Volk, das das Wissen und die Bildung so hochschätzt.”
Kiris Taylor, Prof. für Geschichte an der Technischen Universität Texas in Amerika, hielt 1972 einen Vortrag. Dabei sagte er der Islam sei die Quelle der Anregung und der Entwicklung zur europäischen Renaissance, die Moslems, die sich in Spanien und Sizilien niedergelassen hatten, legten die Grundsteine der technischen und modernen Errungenschaften von heute. Er setzte fort: “In der Technik Forschritte zu machen hängt davon ab, dass man sich in Chemie, Medizin, Astronomie, Marinenwesen, Geographie, Kartographie und Mathematik gut entwickelt. Diese Kenntnisse wurden von den Moslems über Nordafrika und Spanien nach Europa übertragen. Wie hätte es die heutige, moderne Presse gegeben und wie hätte diese Dienst geleistet, wenn die Moslems damals ihre Erfahrungen nicht auf dem sogenannten Pergament-Papier und Papirus niedergeschrieben hätten?” Die Pakistaner Zeitschrift “die islamische Welt” vom 26.9.1972 entnommen. Diese Tatsache darf man doch nicht durch die Vorwände, Verleumdungen eines unwissenden, unmoralischen Feindes des Islams vertuschen, der nichts als ein “trockenes” Etikett im Wissen vorweisen kann. Dazu passt unser berühmtes Sprichwort: “Die Wahrheit kommt immer ans Licht.”
2. Er sagt: “Der Staat muss sich von der Unterdrückung der Religion befreien. Es ist notwendig im Land das laizistische Staatssystem einzuführen, damit die westliche Zivilisation erreicht werden kann.”
Antwort: In der islamischen Geschichte gab es demokratische Staaten, die auf wissenschaftlichen und moralischen Grundsätzen, auf Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit beruhten. Denn die islamische Anordnungen hindern politische Betrüger, die staatlichen Angelegenheiten zum Spiel machen. Die Kapitalisten, Diktatoren und Kommunisten sehen ein solches freies System als ein Hindernis dafür an, ihre eigenen Grausamkeiten und Unsittlichkeiten auszuführen. Mörder, Diebe und Unaufrichtige, halten die Gerechtigkeit und die Strafgesetze für eine Haft und eine Schranke. Es lohnt sich nicht, über die Unwissenheit und Ignoranz eines Ungläubigen zu sprechen, der den Begriff “Laizismus” als den Feind des Islam ausnutzt und hinter diesen Worten den Islam zuzerstören versucht. Er hegt die Absicht, nicht die Religion von dem Staat zu trennen, sondern die Religion abzuschaffen. Sie suchen die Entwicklung und den Fortschritt des Staates und des Volkes nicht in dem Wissen der Technik, dem Fleiß und der Moral, sondern darin, den Islam, der all diese herrlichen, leuchtenden Prinzipien enthält, abzuschaffen, und beneiden die Sittenlosigkeit, den Schmutz und den Egoismus vom Westen, solche besitzen weder Vernunft, noch Wissen, noch Schamgefühl.
3. Er behauptet: “Sie hoffen es, das Volk in die Lage zu bringen, auf ihre Rechte zu verzichten, indem sie das Gewissen des Volkes durch die Lehre der Ergebenheit einschläfern. Somit verteidigen sie mit dem Vorwand “den Kommunismus zu verhindern”, die Mentalität der Sklaverei und die Gedanken über das jenseitige Leben. Jedoch ist die Ergebenheit des Volkes ein Mittel zur Ausnutzung. Die Verteidiger des Islams treiben Propaganda über diese Lehre.”
Antwort: Es gibt keinen selteneren Unsinn als zu sagen “die Ergebenheitsphilosophie des Islams.” Wir erklärten im 3. Kapitel Die islamische Religion und andere Religionen” des Buches “Islam und Christentum”, was Philosophie bedeutet und, dass der Islam nicht erlaubt zu philosophieren. Diese falschen Worte weisen daraufhin, dass der Verfasser keine Kenntnisse über den Islam und die Philosophie besitzt und Feindschaft gegen den Islam mit den gelernten Wendungen leistet, deren Sinne er nicht weiß und sie zu verbreiten versucht. Die Feinde des Islam leisteten jahrhundertelang ihre Tätigkeiten gegen den Islam hinter der Maske der Geistlichen. In unserer Zeit wird eine andere Taktik angewendet. Sie leisten diese Angriffe als Spezialist und Künstler. Ihre berufliche, amtliche Stelle, die allgemein beliebt ist, nutzen sie dafür aus. Die Lügner, die sich als Wissenschaftler ausgaben mit dem Zweck, die Moslems zu täuschen und ihre der Naturwissenschaft widersprechenden Worte als echte naturwissenschaftlich bekanntzumachen, werden Fanatiker der Naturwissenschaften genannt. In Wahrheit loben die Ergebenheit nicht nur islamische Moralbücher, sondern auch religiöse Moralbücher anderer Völker.
Die Ergebenheit heißt nicht, wie dieser fanatische Akademiker behauptet, seine Rechte aufzugeben oder in Faulheit zu leben, sondern sich mit seinem Verdienst mit voller Genugtung abzufinden, sich mit seinem Recht zu begnügen und auch die Rechte anderer zu beachten. Das macht einen nicht untätig sondern regt ihn an fortzuschreiten. Der Islam verteidigt auch die Sklaverei nicht, wie dieser Fanatiker behauptet. Im Gegenteil befiehlt er, Sklaven zu entlassen. Sklaverei gibt es nicht im Islam, sondern in der Diktatur und im Kommunismus. Die Existenz des jenseitigen Lebens wird von den Heiligen Schriften und den Propheten, deren Wundertaten mit erlebt wurden, mitgeteilt und der menschliche Verstand, sowie das reine Gewissen die Wissenschaft und Technik können diese Tatsache nicht ableugnen. Was dieser irregeführte Ignorant gesagt hat, ist nichts als ein sentimentaler eigensinniger Unsinn. Es hat auch weder eine Quelle noch eine wissenschaftliche, technische Unterstützung. Durch den Glauben an das jenseitige Leben nach dem Tod, erreichen soziale Gesellschaften und Länder sozial rechtliche Ordnung, Gerechtigkeit, Liebe und Einigung. Der Unglaube führt zum Wagabundenleben, zur Unverantwortlichkeit, zur egoistischen Haltung, zum Auseinandergehen, zur Trennung und zur Feindschaft. Es ist immer vorteilhaft, an nützliche Dinge zu glauben. Sich davon, was nicht zu beweisen oder nachzuweisen und unnützlich ist, fernzuhalten, ist vernunftmäßig und nötig. Der Islam verbietet es, dass man sich seine Rechte wegnehmen lässt.
Jeder Missbrauch und sich selbst zu schaden sowie dies zu bewilligen ist eine Sünde. Seine Rechte nicht zu verteidigen oder sich betrügen zu lassen ist auch nicht religiös erlaubt. Im Islam findet die Ignoranz, die Faulheit und einem Betrug gegenüber nicht auf sein Recht zu bestehen, keine Rechtfertigung, sondern ist ein Vergehen. Folgendes Sprichwort ist bekannt: “Wer sich nicht um seinen Schaden kümmert, dem soll man nicht helfen.” Wie kann der Islam in diesem Fall den Missbrauch genehmigen oder bewilligen? Wie kann ein ausgebildeter Mensch mit reinem Gewissen wagen, davon zu reden? Hat dieser Unwissende von den koranischen Versen und verschiedenen heiligen Hadithen, welche über Menschenrechte berichten, nie etwas gehört? Nicht davon gewusst und gehört zu haben kann für ihn nicht als eine Rechtfertigung gelten!
4. Er behauptet: “Der Orient wurde durch das Opium der Religion eingeschläfert. Ein Gläubiger zu sein ist eine Gefangenschaft”
Antwort: Jeder Geschichtsleser ist sich darüber im klaren, daß in der islamischen Zivilisation aktive, tüchtige, gerechte und heldenhafte Völker hervortraten und auch sind ihm die Vorzüge der Gefährten des heiligen Propheten bekannt. Tausende Vorbilder, Dokumente und über Millionen Werke darüber sind geschieben worden. Es ist schade, dass der Blinde nicht imstande ist, die Sonne zu sehen. Ist die Sonne schuld daran, daß der Blinde sie nicht sehen kann? Kann es irgendeinen Wert haben, daß ein Unwissender und Irrgeführter die erhabene Religion angreift die, die Quelle der Zivilisation und des Friedens ist und die von jedem Vernünftigen und Ausgebildeten, ob Freund oder Feind des Islams, bewundert wurden? Worte und Schriften widerspiegeln die Absicht des Verfassers. Viele Menschen geben zu, dass sie sich am meisten über die schlechten Eigenschaften anderer aufregen, die sie selbst auch besitzten. Ein Sprichwort lautet: “Ein Tongefäss kann nur das durchlassen, was in ihm ist.” Die Worte und die Rede des Gemeinen sind auch gemein wie ihr Besitzer. Derjenige, der mit diesen gemeinen Worten angeredet wird, gleicht einer Perle, die in den Schmutz gefallen ist. Es ist nicht erstaunlich, dass ein böser Mensch den Islam angreift. Was einen wahrlich verblüfft ist, dass man solche unsinnigen, unpassenden Worte und Anschwärzungen für wahr hält und sich somit täuschen lässt. Es lohnt sich nicht, diese Verleumdungen zu beantworten.
Es ist unmöglich, dem Blinden das Vorhandensein der Sonne zu erklären. Es ist umsonst, einem Leberkranken oder Gallenkranken von der Tatsache zu reden, dass Zucker süß schmeckt. Die bösen, gemeinen Seelen sind auch nicht imstande, die Erhabenheit und Vorzüge zu begreifen. Mein Zweck, ihre Anschwärzungen zu widerlegen, ist andere davor zu schützen, von ihnen getäuscht zu werden. Das Ziel der Medikamente ist, die Kranken vor dem Tod zu schützen und nicht die Toten lebendig zu machen.
Wir möchten hier nun zwei von den Schriften behandeln die darauf hinweisen, das der Islam die weltliche Zivilisation beleuchtet, und ihn lobt und schätzt. Und diese Schriften sollen nun nicht von östlichen Autoren stammen, sondern von westlichen. Jean Mocheim, ein deutscher Geistlicher und Historiker [gest. 1755 (1169)] sagte: “Es ist sicher, dass die seit dem zehnten Jahrhundert in Europa verbreiteten Naturwissenschaften wie Physik, Chemie, Astronomie und Mathematik von den islamischen Universitäten überliefert wurden und besonders die andalusischen Moslems die Lehrer von Europa waren. Die Römer und die Goten hatten zwei Jahrhunderte lang viel Mühe dafür aufgewand, um Spanien zu erobern. Jedoch nahmen die Moslems diese Halbinsel innerhalb von zwanzig Jahren in Besitz. Sie drangen über die Pyrenäen in die Mitte Frankreichs. Ihre Überlegenheit an Wissen, Bildung und Moral war so wirksam wie ihre Waffen.” Davenport sagt: “Europa schuldet auch heute den Moslems einen Dank. Muhammed, Friede sei mit Ihm, sagte aus: “Ruhm und Ehre und Vorzug ist nicht mit materiellem Vermögen, sondern mit Wissen und Bildung verbunden.” Die islamischen Staaten wurden jahrhundertelang von mächtigen Händen regiert. Das sich die Moslems auf drei Kontinenten verbreiteten, wurde zum ehrenvollsten Sieg in der Geschichte.”
Dieser Psychopat und Ignorant behauptet in seinen Schriften, die oriantalische Welt wäre durch das Opium der Religion eingeschläfert worden. Nichtmoslemische Schriftsteller wie der englische Lord Davenport schreiben mit Verstand und ehrlicher Überzeugung: “Während die Moslems in Andalusien im Westen die Samen des Wissens und der Technik säten, verbreitete Sultan Machmud Gaznewî im Osten das Wissen und die Bildung. Sein Land war eine Quelle, in der sich Naturwissenschaftler bildeten. Der islamische Herrscher vermehrte die Produktion und verwendete alles Vermögen wie Bodenschätze und allerlei Produkte für nüzliche Tätigkeiten und Wohltaten, kurz gesagt für den Fortschritt des Landes. Während sich im Osten Zivilisation und Friede entwickelten, ließ der französische Kaiser Ludwig VII. die Stadt Vitri während seiner Eroberung niederbrennen, Tausenddreihundert Menschen wurden verbrannt. Zu gleicher Zeit herrschte in Britannien ein Brüderkrieg. Die Felder wurden nicht besät und das Getreide nicht geerntet und alles wurde zerstört. Die Kriege zwischen Briten und Franzosen, die im vierzehnten Jahrhundert stattfanden, waren so schrecklich und so katastrophal, wahrhaftig ein ähnlicher Krieg wie dieser wurde in der Geschichte noch nie erlebt. Andererseits ließ im Osten Firuz Schah, Tugluk III., Friede sei mit ihm, Sultan von Delhi [von 752 (n. Chr. 1351) bis 790] fünfzig Talsperren, vierzig Moscheen, dreißig Schulen, hundert Herberge, hundert Hospitale, hundert Badehäuser, hundertfünfzig Brücken und einen Kanal bauen. In der Zeit von Sultan Schah Dschihan herrschte überall in Indien Friede und Gerechtigkeit. Schah Dschihan ließ dem Ingenieur Ali Murad Han den Kanal “Delhi” bauen. Überall in der Hauptstadt “Delhi” wurden Springbrunnen aus Marmor, Brunnenanlagen in den Höfen der Moscheen und Badehäuser gebaut. In jedem Haus floss Wasser. Im ganzen Land herrschte Sicherheit.”
5. Er behauptet: “Die Religion sei Fatalismus, und Genügsamkeit. Sie stellt eine Idee über das jenseitige Leben dar, die Armen und die Unterdrückten wie ein Opium einschläfert. Um die Gnaden im Jenseits zu erreichen, soll man möglichst auf irdische Gelüste verzichten. Das Glück und die Notwendigkeit zum Leben, beseitigte die Philosophie der Ergebenheit und des Fatalismus und veranlasste den Kampf, mehr Hab und Gut zu verdienen. Alle Religionen fürchten sich vor denen, die gegen die Systeme sind, die auf alten Sitten und Gebräuchen beruhen. Das Opium der Religion macht ihre Angehörigen faul, plump und ziellos.”
Antwort: Es lohnt sich eigentlich nicht, auf solche Lügen, solche gemeinen, bösen Verleumdungen zu antworten. Denn ein Vernünftiger, der der Wahrheit bewußt ist, lässt sich nicht darin täuschen. Aber die Feinde des Islam, die nicht vernünftig, doch sehr schlau sind, verhindern, dass sich die Jugend die religiöse Lehre aneignet, indem sie sie mit nutzlosen Tätigkeiten beschäftigen und wollüstig machen. Die Jugend, die auf diese Weise durch das Opium der Wollust ohne lebenswichtige Grundkenntnisse erwachsen ist, kann sich leicht täuschen lassen und deshalb ins Unglück stürzen. Nun ist es notwendig, wegen dieser Gefahr die Tatsache vorzulegen. Ein junger Mensch, der das Religionsbuch (englische Übersetzung: “Endless Bliss” mit dem Originaltitel “Se’adet-i Ebedijje”) sorgfältig studiert hat, lernt die islamische Religion recht gründlich. Er lässt sich durch gar keine Verleumdung täuschen. Darum empfiehlt der heilige Prophet Muhammed, Friede sei mit Ihm, zu lernen. Die heilige Hadith dazu lautet: “Wer kundig, gebildet ist, bekennt sich zum Islam. Wer unwissend ist, lässt sich durch Feinde des Islam täuschen.”
Die Religion ist der Glaube an die Vorherbestimmung und an die Gottergebenheit. Jedoch ist sie nicht, wie dieser Unwissende es sich vorstellt, nichts zu tun und nicht mehr zu verlangen, als man braucht. Schicksal bedeutet, dass ALLAH, der Erhabene, aufgrund Seines ewigen Wissens weiß, was die Menschen ihr Leben lang tun oder wie sie handeln werden. ALLAH, der Erhabene, befiehlt Menschen zu streben. Der 94. heilige Vers der Sure Nisâ lautet inhaltlich: “Und nicht sind diejenigen Gläubigen, welche daheim ohne Bedgrängnis sitzen, gleich denen, die in ALLAHs Weg streiten mit Gut und Blut.” Dazu die heilige Hadith: “ALLAH, der Erhabene, liebt diejenigen, die durch Streben und Fleiß verdienen.” Wenn man in dem Religionsbuch “Endless Bliss” den Titel “Handlungsfreiheit und Handel” durchgelesen und die islamische Geschichte überprüft hat, sieht man eindeutig, dass das Streben und der Verdienst im Islam einen wichtigen Platz einnimmt. Einmal sagte der heilige Prophet: “Derjenige, dessen zwei Tage gleich vergangen sind und der keinen Fortschritt gemacht hat, hat sich täuschen lassen.” Und er weist darauf hin, jeden Tag Fortschritte zu machen. Weitere Hadithe: “Verschiebt eure Tätigkeit, eure Handlungen nicht auf morgen, sonst geht ihr zugrunde!” Lernt Fremdsprachen, somit beschützt ihr euch vor Bosheiten der Feinde.”
Zu behaupten, dass Gedanken über himmlische Gnaden das Streben und Fortschreiten verhindert, ist ein unmenschliches und böses Wort. Im Gegenteil dazu teilen die folgenden heiligen Hadithe mit, mit Fleiß Geld zu verdienen und das rechtmäßige Hab und Gut für Wohltaten auszugeben, um somit im Jenseits das ewige Glück und die Belohnung zu erreichen: “Wer mit eigenem Fleiß Geld verdient, leuchtet im Jenseits wie ein Vollmond.” “Der Schlaf der Religionsgelehrten gilt als Anbetung.” “Verdient erlaubtes Hab und Gut und spendet es für Wohlfahrtseinrichtungen, für Wohltaten.” “Wer seinem Glaubensbruder etwas verleiht, dessen Sünden werden ihm vergeben.” “Für alle Dinge gibt es ein Mittel. Der Weg, der zum Paradies führt, ist das Wissens.” Nach seiner Behauptung verbiete die Religion zu rebellieren. Darum wäre sie ein geistiges Opium. Dieser Unsinn zeigte seine Mentalität über die Religion und Zivilisation. Es liegt auf der Hand, dass solche Ausdrücke von Wissen und menschlichem Verstand weit entfernt sind. Dies entspringt der Begierde, einen Ruhm und einen Posten zu erwerben und durch Feindseligkeit gegen die Religion, die Zuneigung sowie die Achtung der Führer kommunistischer Lebensanschauungen zu gewinnen. Diejenigen, die ihren Glauben verkaufen, um an Geld und Gold zu kommen, sind Religionsfanatiker. Diese ließen sich täuschen und stürzten ins Unglück. Ihre Führer, bei denen sie sich in Gunst setzen wollten, verloren ihre Posten und wie jeder Sterbliche wurden auch sie zur Rechenschaft des Allmächtigen gezogen, Dem sie widersprachen und wurden von endlosen Qualen getroffen. Ihre Schmeichler vergassen sie, traten in eine andere Partei über und so verehrten sie für ihr eigenes Interesse manch andere Sterbliche weiter.
6. Er behauptet: “In den arabischen Ländern, wo östliche Gesetze in Kraft sind, wird der Materialismus angegriffen und bekämpft.”
Antwort: In früheren Zeiten lernten die Feinde des Islam einige Worte der Großen des Sufismus auswendig, schrieben und redeten ohne ihren Sinn zu verstehen, unüberlegt wurde diese als islamischer Derwischorden bezeichnet womit sie versuchten die Jugend hereinzulegen. Die Feinde des Islam in unserer Zeit pflegen einige Worte der westlichen Wissenschaftler und Denker auswendig zu lernen, mit oberen, hohen Beamten herumzusaufen und Speichelleckerei zu treiben, damit sie einen höheren amtlichen Titel und Posten erhalten. Indem sie sich als Wissenschaftler oder Gebildeter ausgeben und versuchen mit einigen erlernten und nicht sich zu eigen gemachten Worten unter der Jugend Feindschaft gegen den Islam zu leisten. Sie legen alles, was sie sagen, als weise Worte der Freimaurer und der Kommunisten dar und versuchen die moslemische Jugend zu täuschen.
Diejenigen ohne naturwissenschaftliche Kenntnisse, aber mit hohem amtlichen Titel und Zeugnis, die hinter der Maske der Naturwissenschaftler den Islam angreifen, werden als Fanatiker der Naturwissenschaften bezeichnet. Eines Tages erwarb einer von den Fanatikern der Naturwissenschaften einen hohen Titel und später einen Posten. Als er vom Volke weder verehrt noch beachtet wurde, brachte er die Leute zusammen und hielt in Dörfern und vor Geistlichen Reden. Dabei wendete er Ausdrücke wie “materialistische Philosophie”, “der fortschrittfreundliche, ausgebildete Mensch” an. Als er aber merkte, daß das Volk nicht ihn, sondern die Geistlichen des Islam ehrte und schätzte, geriet er in Wut und wendete wegen seinem bösen Charakter und seiner bösen Absicht gemeine Worte an. Er sagte auf den Geistlichen zeigend: “Wer nicht durch Europa gereist ist, ist ein Esel.” Ein Mufti, dem die Geduld riss, fragte ihn: “Hat Ihr verehrter Vater Europa gesehen?” Darauf antwortete der Direktor mit grobem Ton: “Nein!”. Der Mufti sagte darauf das treffendste Worte: “Sie sind also der Sohn eines Esels!” Somit fiel er selbst in die Grube, die er anderen grub. Unwissende, die sich als Fortschrittlich gesinnt und intellektuel bekannt geben, versuchen mit Knallkorkrevolvern die Festung des Islams, die durch den hohen Rang seiner Gelehrten und seiner Kultur, deren Werke die Bibliotheken der ganzen Welt füllen stahlfest ist, anzugreifen. Dabei führen sie sich immer wieder ins Verhängnis.
7. “Diejenigen, die den wirtschaftlichen Untergang verursacht haben, nutzen das Prinzip das die Religion als Opium darstellt, der Derwische “ein Stück Brot, ein Kleid” aus. Zivilisation heißt dahingegen, mehr wirtschaftlichen Wohlstand zu verlangen und sich darum zu bemühen. Die Religion verhindert die Entwicklung der Gesellschaft durch die Suggestionen wie Ergebenheit dem Schicksal, Glaube an das Jenseits, Geist und Moral.”
Antwort: Dies ist ein weiteres eindeutiges Beispiel der Speichelleckerei. Die islamischen Glaubenskämpfer, die sich in dreißig Jahren auf drei Kontinenten verbreiteten und die größten Imperien ihrer Zeiten d.h. die römischen und iranischen Armeen endgültig besiegten, sogar das iranische Imperium beendeten und alle Völker durch Gerechtigkeit und guten Charakter zufriedenstellten sollen träge, faule Abhängige gewesen sein. Jedermann mit auch wenigen Kenntnissen über die Geschichte, lacht über diese gemeine Verleumdung. Der Islam befehlt sich zu entwickeln, fortzuschreiten und bringt denen, die tüchtig arbeiten, viel verdienen und davon den Armen spenden, gute Botschaft über das Paradies. Dieser Verfasser könnte es vielleicht nicht wagen, diese Worte zu sagen, wenn er sich die Kunstwerke der Moslems angesähen hätten, die Europäer und Amerikaner in Erstaunen setzen und deren Schriften, die die Errungenschaften der Moslems in der Wissenschaft und Tecknik loben und hochschätzen. Es ist eine tugendhafte Haltung, Schamgefühl zu besitzen. Es wäre ein unangebrachter Wunsch, von einem, der keinen tugendhaften Charakter besitzt, eine bescheidene Haltung zu erwarten.
Die islamische Religion befiehlt, zu arbeiten und auf legalem Wege viel zu verdienen. Ergebenheit bedeutet nicht, nur eine Derwischwams zu besitzen und wie ein fauler Mensch zu leben. Die Moslems sind keinesfalls so. Ergebung bedeutet, dass man sich mit seinem eigenen Verdienst abfinden und mehr zu verdienen trachten, aber auf den Verdienst des anderen nicht neidisch sein soll. Die Zivilisation trat in Europa mit dem Islam ein. Denn das islamische System zeigt den Menschen die Mittel, welche den wirtschaftlichen Wohlstand ermöglichen. Zum Erreichen dessen fordert der Islam aufzustreben. Folgende Hadithen beweisen, dass die oben dargestellten Schriften nichts anders als heimtückisch aufgeschriebene Verleumdungen sind:
“Der beste unter den Menschen ist jener, der seine Mitmenschen am meisten bedient.” “Die beste Wohltat ist Almosen geben.” “Wer Hungrige ernährt, ist der Beste unter euch” “Wer fleißig arbeitet und Geld verdient und nichts von anderen erwartet, ist der Beste unter euch.”
8. Eine andere Behauptung von ihm: “Die vorschreibende Kraft der Religion ist ist ein Hindernis für die Anstrengung zum Erreichen der gemeinsamen Zivilisation. Die befehlende Autorität des Islam, die das Ziel der Revolutionen verhindert, sollte man abschaffen.”
Antwort: Dieser Fanatiker der Naturwissenschaften versucht mit seinen obenerwähnten Worten die Jugend durch das bezaubernde Wort “Zivilisation” einzuschläfern, indem er davon oft redet. Ferner sieht er es als Zivilisation an, unter dem Deckmantel derer, die die Schwerindustrie errichtet, elektronische Maschinen hergestellt, Fabriken, die durch Atomenergie funktionieren, gebaut haben, Frauen und die Prostution als Vergnügunsmittel auszunutzen, durch Devisenschmuggel, durch Lügen und Betrügerei und durch Wucherei reich zu werden und auf Kosten der Arbeiter sich seine tierischen Gelüste zu befriedigen. Dennoch ist die Zivilisation “Ta’mir-i bilâd we terfih-i ibâd, wie die islamischen Gelehrten, Friede sei mit ihnen allen, beschrieben und empfohlen haben. Das heißt Aufbau der Städte und Pflege der öffentlichen Wohlfahrt, dass die Menschen in Frieden und Eintracht miteinander leben. In unserem Jahrhundert fehlt immer noch das zweite von zwei den Erfordernissen der Zivilisation. Von technischen Entdeckungen und Errungenschaften im wirtschaftlichen Bereich wird mit dem Zweck Gebrauch gemacht, die Menschen zu versklaven, zu unterdrücken und zu martern, auch wenn die Technik blendende und bezaubernde Forschritte macht. Beispiel dafür sind die kommunistischen Staaten und Diktaturregime. Das zwanzigste Jahrhundert ist das Zeitalter der Technik. Man darf es nicht das Zeitalter der Zivilisation nennen.
Dieser sozialistische Schriftsteller hat Recht mit seinem Traum den Islam abzuschaffen. Denn der Islam verbiete Unmoral, Unehrenhaftigkeit, Ausbeutung, Heuchelei, Diktatur, Spionage, kurz gesagt, allerleie böse Handlungen, wodurch die Menschheit vernichtet wird. Wer bösen Charakter besitzt, will nicht etwas Gutes tun. Gemeine Leute, Unfriedenstifter, fürchten sich doch vor dem Islam, der konstruktiven Charakter besitzt. Dieser Ungläubige, dieser Lügner, bringt die Geschichte als Lügenzeuge vor, damit er die anderen davon überzeugen kann, daß der Islam die Entwicklung der Zivilisation verhindern würde. Wenn er auch nur wenige Kenntnisse über die Geschichte gehabt hätte, hätte er seine Frechheit nicht so weit getrieben. Auch die nichtmoslemischen Historiker bestätigen, dass der Islam zur Entwicklung der Weltzivilisation den größten Beitrag leistete und bei der Entwicklung vom heutigen Amerika und heutigen Europa als Vorbild diente.
Man merkt auch, daß dieser unwissende Fanatiker der Naturwissenschaften als Verfasser nicht so intelligent ist, als dass er die obenerwähnten Lügen selbst erfinden könnte. Er bemüht sich offensichtig darum, die Angriffe, die gegen das Christentum durchgeführt wurden, dem Islam zuzuschreiben. Aber er macht dabei alles verkehrt, weil er Unrecht hat und ihm Erfahrung, Weltbild und Verständnis fehlen.
Hier scheint es uns geeignet, zu erklären, wer eigendlich in Europa die Feindschaft gegen das Christentum leistet und warum diese Angriffe nicht dem Islam zugeschrieben werden dürften:
In der Zeit von Konstantin dem Großen wurde das Christentum, das seinen heiligen Wert verlor, zum Mittel für politische Interessen. Die christlichen Geistlichen hegten Feindseligkeit gegen die Nichtchristen. Sie zwangen sie alle dazu, sich zum christlichen Glauben zu bekennen. Martin Luther ging bei diesem grausamen Angriff zu weit. Er forderte alle Religionen und Konfessionen außer den Protestantismus und alle Nationenen der anderen Konfessionen auf, in den Protestantismus einzutreten. Ferner erzeugte die missionarische Organisation ein Meinungschaos und führten die Menschen in ihrem Glauben irre und propagierte jeden Tag mit neuen Schriften das Christentum. Im Europa des 18. Jahrunderts begann eine feindselige Haltung gegen das Christentum, das der Wissenschaft und Technik Feindselig gesind war und mit brutaler Gewalt herrschte. Es wurden Tatsachen darüber niedergeschrieben, dass die Priester die Menschen täuschten, alle zum Glauben an Aberglauben zwangen und sie vom Gedanken und der Seele her abhängig machen wollten. Aber es blieb nicht bei der Feindseligkeit gegen das Christentum und bald tauchten auch Angreifer gegen alle andere Religionen auf. Aber sie merkten nicht, dass die Bosheiten und böse Taten der Priester in der Verfälschung des Christentums liegen, sondern glaubten, dass die Ursache die Religion ist. Solche, die die Grausamkeiten und Bosheiten, der Christen, als Religionen betrachteten, griffen alle Religionen an, ohne sie geprüft zu haben. Voltaire war einer der großen Feinde der Religion. Er verleumdete den Islam und verachtete vor allem den heiligen Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, weil er den Islam so sah, wie er es von Luther lernte. Sie kritisierten auch wie andere Christen den Islam scharf, ohne ihn untersucht zu haben.
Zum ersten Mal stellte der Deutsche von Herder im 19. Jahrhundert auf, dass es ebenfalls eine falsche Haltung sei die Religion blindlings anzugreifen, so wie man andere zwingt, Christ zu werden und vertrat die Ansicht, dass die Religionen, besonders der Islam gründlich nachgeforscht werden sollten. Die Lebensgeschichte des Heiligen Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, und die bewundernswerten Vorzüge des beleuchtendes Weges, den der Islam zeigt zur Leitung der einzelnen Menschen, der Familie und der menschlichen Gesellschaften, wurden allmählich in Europa begriffen. Carlayle, ein englischer Denker, lobt den Lebenslauf von Muhammed, Friede sei mit Ihm, seinen Charakterzug, seine Errungenschaften und Wirkungen. Seinen Lob und Preis drückt er in seinem Buch “Die Helden” (1841 n.Chr.) unter dem Titel “Ein Held aus seinem Propheten” wie folgt aus: “Ein Herr, der zwölf Jahrhunderte lang Hunderte Millionen von Menschen geleitet hat, und im Osten sowie Westen zur Errichtung vieler zivilisierter Staaten Anlass gab, kann nicht ein Betrüger sein, wie Luther und Voltaire es behaupteten! Einem gemeinen Menschen ist es unmöglich, die Auswirkungen des Propheten Muhammed zu erzielen. Erst ein vollkommener Mensch kann andere auf den rechten Weg leiten. Muhammed, Friede sei mit Ihm, wurde deshalb auf die Erde geschickt, den Menschen reinen und vollkommenen Charakter zu geben. Wenn diese Tatsache nicht gewesen wäre, hätte ihn niemand befolgt. Was St. Muhammed, Friede sei mit Ihm, verkündete, ist alles wahr.
Denn ein Lügner kann kein Haus errichten, geschweige denn eine Religion.” Im Zeitabschnitt, in dem Carlyle lebte, gab es in Europa kaum wahrheitsgetreue Bücher über den Islam. Aber durch seinen scharfen Verstand und seine langjährigen Untersuchungen, ließ er sich nicht durch die Lügen und Verleumdungen der Christen und der Feinde der Religion täuschen. Und es gelang ihm, die wahrheitsgetreue Geschichte zu erforschen. Heutzutage werden viele Religionsbücher über den Islam von Zeit zu Zeit, europäische und amerikanische Sprachen übersetzt, und die Fehler sowie Irrtümer die zu der Zeit von Carlyle gängig waren, wurden korrigiert. Vergleicht man die auf den Islam bezogenen Ansichten der Fanatikern, wie Voltaire und Luther, mit den Ansichten der Wissenschaftler wie Carlyle, dem Verfasser des Buches “Ein Held aus einem Propheten”, so bemerkt man eindeutig den Unterschied. Wie Carlyle berichtete auch Lord Davenport, ein englischer Wissenschaftler, in seinem Buch eingehend vom Lebenslauf des Propheten Muhammed, Friede sei mit Ihm, von der Erhabenheit seines guten Charakters und davon, dass der heilige Koran die wichtigste Wissensquelle ist, die die Menschheit zum rechten Glück und Heil führt, und gab somit denjenigen, die über den heiligen Koran und Muhammed, Friede sei mit Ihm, Schlechtes sagten, unwiderlegliche Antworten.
Wie man sieht, werden die Feinde der Religion durch diese drei Quellen vergiftet, um das Feuer der Verleumdungen und Lügen aufhetzen zu können: Erstens die christlischen Missionare, zweitens solche, die blindlings die Religionen angreifen wie Voltaire und drittens die Kommunisten, die auf alles Rechte und Gute Groll hegen und alles Gute abzuschaffen beabsichtigen und die Leute wie ein Tier und ein mechanisiertes Wesen ausnutzen wollen.
9. Er behauptet: “Die Religion bedeutet, sich zu begnügen, Leid zu ertragen und Ungerechtigkeiten auszuhalten. Sie führt dazu, daß die Grenzen in der Sozialgesellschaft festgezogen werden. Die Reduzierung der Volksschichten, ist ein Hindernis dafür, ein besseres Leben zu erreichen, was notwendig ist um die Ausnutzung zu verhindern. Diese Unterdrückung folgt aus der Angst vor der Hölle. Diejenigen, die Leid ertrugen, wurden mit guter Nachricht des Paradieses getröstet. Die Religion vernichtet die Persönlichkeit der Menschen”
Antwort: Er versucht damit die moslemische Jugend mit dem geistigem Gift irrezuführen, das er den obenerwähnten drei Quellen entnahm. Aber das gelang ihm nicht. Die heutige Jugend liest religiöse Bücher über den Islam. Deshalb kennt sie den Islam gut. Der Heilige Prophet Muhammed, Friede sei mit Ihm, teilte mit: “Wer nicht mehr Kenntnisse als gestern erwirbt, der verliert. Der Moslem ist es, der jeden Tag Forschritte macht.” Ein intelligenter junger Mann, dem dieser Befehl und die bekannte Ermahnung “Vorwärts” von St. Omar, dem Kalifen des heiligen Propheten geläufig sind, lässt sich nicht täuschen. Der Islam befiehlt nicht, die Ungerechtigkeit rechtzufertigen, sondern sie abzuschaffen, mit anderen Worten, die Gerechtigkeit in allen Bereichen zu errichten. Die heilige Hadith: “Ich kam in der Zeit eines gerechten Herrschers auf die Welt” lobt sogar die Gerechtigkeit der Ungläubigen, die keine Schriftbesitzer sind. Die heilige Hadith, die von Hadith-Büchern Münawi und Dailami überliefert wurde, lautet: “Die gerechten Richter und die gerechten Staatsbeamten sind es, die zuerst ins Paradies kommen werden.” Was befiehlt und fördert diese heilige Hadith? Andere zu belästigen, kränken und sie unrecht zu behandeln oder wohl niemand zu quälen und für die Gerechtigkeit zu sein? Sicherlich wird unser Leser zur ehrlichen Überzeugung kommen und es wird ihm klar werden, dass dieser ungläubige Verfasser ein Irregeführter ist und zu welchem Zweck er dient.
Der Islam befiehlt, Almosen zu vergeben, zu spenden und einander zu helfen. Er gibt denjenigen, die diese Anordnungen befolgen und extreme Volksschichten im sozialen Leben verhindern, die gute Nachricht, ins Paradies zu gehen. In das Paradies werden nicht die aufgenommen, die Leid ertragen, sondern die, die mit dem Leid das von ALLAH, dem Erhabenen, erschaffen wurde zufrieden ist. Der Islam ist eine fortschrittsfreundliche, energische und dynamische Religion, die der Menschheit bei Befolgung aller Prinzipien den höchsten Lebensstandart ermöglicht. Er ließ mit den “veralteten” Anordnungen (d.h. den gerade gültigen Grenzen) das gesellschaftliche Leben nicht zurück bleiben, sondern er gab bei jeder Angelegenheit den Staatsmännern und Verwaltungsbeamten den Ansporn dafür, nach täglichen Zuständen die Technik für Handel, Industrie, Wirtschaft und Waffen zu entwickeln, technische Erfindungen aller Art zu machen. ALLAH, der Erhabene, verkündet auch Seinem geliebten Propheten Muhammed, dem höchsten und klügsten unter den Menschen: “Berate dich mit deinen Gefährten!” Alle islamischen Kalifen hatten Berater, eine beratende Kammer, Räte, die alle sehr gut gebildete Gelehrten waren. Es war ihnen nähmlich nicht erlaubt, etwas zu tun, ohne sich zu beraten. In den Anbetungen und religiösen Angelegenheiten eine Änderung herbeizuführen, d.h. Reformen durchzuführen, ist nicht erlaubt. Jedoch wird es geboten, auf dem Gebiet der Technik und in irdischen, alltäglichen Angelegenheiten Fortschritte zu machen. In der Geschichte gingen dadurch die islamischen Staaten überall im Osten und Westen in allen Bereichen voran. Für alle Welt waren sie ein Vorbild. Der Islam ist zugleich eine Religion, die einem ermöglicht, eine charakterfeste Persönlichkeit zu besitzen und frei zu denken. Jeder einzelne Moslem ist dem Islam nach wertvoller als die ganze Welt.
10. Er behauptet weiter: “Die Religion hat die Ausnutzung und den Mißbrauch von Innen-und Außen verursacht. Mit anderen Worten hat sie die Menschen zur falschen Ergebung, Untätigkeit und zur Ausnutzung geführt. Produktionsquellen stehen in bestimmten Händen. Großen Volksschichten bleiben das weltliche Glück und Vergnügung sowie Ruhe versagt. Die philosophische Ansicht, sich mit einem Stück Brot und Kleid zu begnügen, vernichtet den unermüdlichen Eifer und den Lebenswillen im Inneren des Menschen. Die Hoffnung auf das Jenseits hat den Anlass dafür gegeben, Leid und Kummer zu ertragen.”
Antwort: Es ist klar, dass nur Fachleute über ein bestimmtes Thema Richtiges aussagen können. Man sollte auch wenigstens manche nötigen Kenntnisse haben, um über den Islam sprechen zu können. Die Religion anzugreifen, indem der Islam für die Kapitalisten von heute und die kommunistischen Ausbeuter gehalten wird, weist auf eine unerschrockene, dreiste Feindseligkeit gegen den Islam hin. Dass dieser Feindseelige die westlichen Kapitalisten nicht angreift, die die Produktionsquellen in ihrer eigenen Hand halten, und dadurch das Volk ausbeuten, und nicht die kommunistischen Unterdrücker, sondern den Islam kritisiert, der das Sozialgerecht befördert, ist nichts anders als eine klare Feindseligkeit gegen den Islam und als eine richtige Dienerschaft für die Russen. Weil er rein nichts vom Islam weiß, bedeutet die Zivilisation für ihn nur fortscheitende Wirtschaft und er sieht nur darauf ab, Geld zu verdienen und Geld zu sparen. Er begreift die Tatsache nicht, dass die Ergebenheit ein Faktor ist, der den Nervenkrankheiten Heilung garantiert, die Unverträglichkeit in der Familie und das Streiten beseitigt und die Ordnungen und den Ausgleich in der Gesellschaft ermöglicht. Die Ergebenheit spielt eine bedeutende Rolle dafür, dass der Islam auf der Welt Verbreitung fand und die Ehrenmale, die Einrichtungen des Wissens und der Technik, errichtet wurden.
Hierzu erklären folgendende heilige Hadithe: “Wer arbeitet, verdient.”; “Was der Mensch sät, das wird er ernten.” “Wer arbeitet und verdient, ist Geliebter ALLAHs, des Erhabenen.” und “ALLAH, der Erhabene, liebt sicherlich keine Jugendlichen, die nicht arbeiten.” weisen auf die Entwicklung und den Fortschritt hin, und nicht darauf, im Fleiß nachzulassen und faul zu werden. Weisen nun die islamischen Zivilisationen, welche von Umajjaden, Abbasiden, Gasnewiden, den indischen Timuriden, Andalusiern und Osmanen gegründet wurden, auf die Faulheit oder den Fleiß hin? Können die Worte eines Derwisches die Gebote und Verbote im heiligen Koran und in den heiligen Hadithen des Propheten Muhammed ändern? Eine Aussage eines Derwischs, der zeitweise in mystische Verzückung gerät, bindet nur ihn, aber nicht die ganze islamische Welt. Sie vertritt also nicht alleine den ganzen Islam. Der Glaube an das zukünftige, ewige Leben ist nicht der Grund für Leid und Unruhe, sondern dafür, die Leute, die Familien und die sozialen Gesellschaften in Ordnung zu bringen und Friede und Ruhe zu erlangen. Die Geschichte stellt diese Tatsache offentsichtlich dar. Die islamische Religion befiehlt nicht, viel Schweres durchzumachen. Qual und Unruhe zu leiden, sondern im Gegenteil die körperlichen und geistigen Leiden und Kummer zu beseitigen und zu vermeiden.
11. “Diese Länder werden immer noch durch Wüstengesetze geleitet.”
Antwort: Die Wissenschaftler, die Gebildeten und jeder Vernünftiger auf aller Welt, bewundern die Anordnungen, Dekreten und Wissenschaften, die durch den heiligen Koran und tausende heilige Hadithe mitgeteilt wurden. Die islamischen Gelehrten verfassten tausende von Werken, damit sie die Erhabenheit und Weisheit in diesen Wissenschaften und Anordnungen auslegen konnten.
Die nichtmoslemischen Wissenschaftler mit gesundem Verstand bestätigen auch unser Wort. Goethe sagte: “Wer den Koran zum ersten Mal rezitiert, empfindet dabei keinen Spaß, aber bezaubert wird er später durch ihre Schönheit.” Kibon sagt: “Der Koran kündigt nicht nur den Glauben an ALLAH, dem Erhabenen, und den jüngsten Tag an, sondern auch die Bürgerrechte und Strafgesetze. Er brachte die Gesetze, welche alle alltäglichen Angelegenheiten und Handlungen und körperliche und geistige Zustände der Menschen regeln, und die unveränderlichen Gebote ALLAHs, des Erhabenen, mit sich.”
Davenport sagt: “Der Koran regelt die rituellen Pflichten, die alltäglichen Angelegenheiten, die seelische Reinheit, die körperliche Gesundheit, Rechte und Pflichten der Menschen gegeneinander und gegen die soziale Gesellschaft, Menschenrechte, nützliche Dinge für einzelne Menschen und für die Gesellschaft, und moralische Anordnungen und Strafgesetze. Der Koran ist ein Verwaltungssystem. Allerlei Zustände der Wesen und Gegenstände werden durch ihn geregelt. Er gebietet es stets, Wohltat zu erweisen. Er stärkt die Sozialgerechtigkeit und macht einen wichtigen Eindruck auf die Zivilisation. Man darf sich keine ungerechtere, lächerlichere Tat vorstellen, als daß man das wertvollste Buch, das von ALLAH dem Erhabenen zum Glück und Frieden des Menschen gesand wurde, eigensinnig, hartnäckig und unwissend angreift.”
Wie man sieht, richtet sich jeder, der Vernunft und reines Gewissen besitzt, nach dem Koran, soweit er ihn begreifen kann. Es gibt keine, gemeinere und unmoralischere Haltung, als dieses Heilige Buch als Wüstengesetzt zu bezeichnen.
12. “Andere Länder des Orients schaffen die Wüstengesetze stufenweise ab, richten sich nach einer westlichen und nationalen Ideologie und befreien sich somit vom Opium der Religion.”
Antwort: Selbst die Nichtmoslems bewundern den Islam, den dieser irrgeführte und unwissende Verfasser als Opium ansieht. Moheim sagte: “Es gab keine schlechtere Zeit, als die, die ganz Europa im zehnten Jahrhundert beherrschte. Auch die Latiner hatten damals kein anderes Wissen als die Logik. Sie betrachteten sie als das wertvollste unter den Wissenschaften. Damals gründeten die Moslems in Andalusien und Italien Schulen. Die europäischen Jugendlichen studierten dort. Erst nachdem sie die Methoden zum Unterrichten von den islamischen Gelehrten gelernt hatten, wurden christliche Schulen eröffnet.”
Die auffallende Zivilisation des Islam, über die die Weltgeschichten übereinstimmend lobend schreiben, wurde von denjenigen gegründet, die dem heiligen Koran folgten. Heute gibt es eine hochentwickelte Technik und eine riesige Industrie in Europa, Amerika und Russland. Und die erste Mondfahrt ist schon Geschichte. Dennoch ist kein Frieden und keine Ordnung auf der Welt. Der Vergeudung der Arbeitgeber und dem Elend der Arbeiter konnte man kein Ende machen. Im kommunistischen Regime wird die Nation vom Staat ausgebeutet. Millionen von Menschen arbeiten gegen freie Verpflegung und Unterkunft und deshalb sind sie arm und nackt. Eine grausame Minderheit lebt auf ihre Kosten und vergnügt sich in den Schlössen und übt allerlei Unsittlichkeit aus. Sie können keinen Frieden und kein Glück finden, weil sie den Vorschriften des heiligen Koran nicht folgen. Es ist notwendig, in der Technik und Kunst ähnliche Errungenschaft zu leisten, um kultuviert zu werden. Denn im heiligen Koran und in Hadithen wird befohlen, in diesen Bereichen Fortschritte zu machen. Zum Beispiel lautet eine heilige Hadith, die von Ibn Adı und Münâvî überliefert wurde: “ALLAH, der Erhabene, liebt natürlich seinen Diener, der eine Kunst betreibt oder in der Technik Forschritt macht.” und die folgende heilige Hadith die in den Hadith-Büchern Hakimi Tirmuzi und Münâwi steht, lautet: “ALLAH, der Erhabene, mag natürlich, dass SEIN Diener als ein Künstler erscheint.”
Aber diese Hinweisungen und Förderungen sind nicht allein genug dafür, als zivilisiert zu gelten. Genauso ist es mit der Technik und der Kunst. Es ist dabei auch notwendig dass in einer Gesellschaft Gaben, Errungenschaften und Rechte gerecht verteilt werden müssen und jeder, der arbeitet, seinen Verdienst findet. Diese Gerechtigkeit kann erst durch die Befolgung des heiligen Koran in die Tat umgesetzt werden. Europa, die U.S.A. und die Russen haben in den Bereichen Erfolg, in der ihre Lebensweise dem heiligen Koran entspricht. Die Leute dieser Länder finden aber keine Ruhe und keinen Frieden, weil sie ihren Verdienst nicht nach der Rechtsprechung im heiligen Koran verteilen. Infolge dessen können sie sich nicht vom sozialen Klassenkampf retten und finden niemals Glück und Frieden. Diejenigen, die nach dem heiligen Koran handeln, die den Regeln im heiligen Koran folgen, ob Moslem oder Nichtmoslem, ob mit oder ohne Glaube, sind vorteilhaft auf dieser Welt. Diejenigen, die die Vorschriften im Koran mit festem Glauben befolgen, haben sowohl in diesem als auch im zukünftigen Leben Vorteile. Sie leben in dieser Welt in Ruhe und Frieden, finden im Jenseits ewiges Glück und ewige Gaben. Diese Tatsache wird sowohl von der Weltgeschichte, als auch von Tagesereignissen bestätigt. Daraus folgt, dass diejenigen, die nicht auf dem Weg fortschreiten, den der heilige Koran zeigt, ob Moslem oder nicht, umso mehr Schaden erleiden, je stärker sie sich von ihm entfernen.
Der Glaube an ALLAH, den Erhabenen, die Furcht vor Ihm, so wie der Islam, sind angebende Faktoren, die dem Menschen, der eine Unfähigkeit zur Materie besitzt, die notwendige Hoffnung und den Eifer leistet. Die Religion und die Naturwissenschaften bringen den Menschen viele Vorteile. Die Naturwissenschaften dienen zur Zivilisation, zum Wohlstand und zur Ruhe. Die Religion hingegen dient zur rechtmäßigen Anwendung, der durch der Naturwissenschaft enstandenen Vorteile. Die Komunisten gründeten eine große Industrie, mächige Fabriken, bauten Raketen und Satelliten, mit dem Wissen, welches sie sich von den deutschen und amerikanern erstohlen hatten. Trotz dem Fortschritt, den sie in der Wissenschaft erreichten, fehlte ihnen aber die Religion. Dies führte dazu, daß die Vorteile der Wissenschaft für die Unterdrückung des eigenen Volkes und für die Zerstörung des Weltfriedens benutzt wurde. Sie stifteten auf der ganzen Welt Unruhe und Leid. Somit führte der wissenschaftliche Vorteil nicht zur Zivilisation, sondern zur Grausamkeit. Sie nahmen den Wohlstand, die Ruhe und die Rechte der Menschen nicht in betracht und millionen Menschen leideten unter den Gelüsten einer boshaften Minderheit. Gerade deshalb müssen wir uns anstrengen die wahre Religion zu lernen und anzueignen. Im 62. Vers der heiligen Sure Jonas steht sinngemäß:
“Ist’s nicht. Dass über ALLAHs Freunde keine Furcht kommt und dass sie nicht trauern werden.”
Liebe Leser! An den Islam, nähmlich an die Gebote und Verbote ALLAHs, des Erhabenen, fest zu glauben, ist der einzige Weg, mit dem wir einander und dem Staat behilflich sein können und nur dadurch ist es möglich, Wohlstand, Ruhe und Glück zu erreichen.
Verfasst von islamischebucher